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08.05.07
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19.08.06
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Vasektomie:
<f.;-,n> syn. Vasorektion, Vasotomie
1. <i. w. S.> operative Entfernung von Teilen der Gefäße
2. <i. e. S.> operative Entfernung eines Teiles des Samenleiters zur Unfruchtbarmachung des Mannes [Vaso... + Ektomie]
Vasotomie: op. Eröffnung oder Durchtrennung eines Blutgefäßes (z.B. Venae sectio, Arteriotomie) oder des Samenleiters (s. Vasoresektion)
Vasoresektion: syn. Vasektomie; Resektion eines 2-3 cm langen Stücks des Ductus deferens zur Sterilisation
Ektomie: Herausschneiden, totale op. Entfernung eines Organs; meist als -ektomie in Zusammensetzung gebraucht |
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Vasektomie.de: Diese Seiten sollen Informationen über die Vasektomie,
also die Sterilisation des Mannes vermitteln und bei einer Entscheidung für oder gegen eine Vasektomie mit Rat zur
Seite stehen.
Über die Verwendung der Informationen dieser Seite lesen Sie bitte auch unten stehenden Hinweis. |
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Hinweis:
Vor und nach der Vasektomie sollte ein ausreichender Schutz bei nicht genau bekannten Partnern beibehalten werden.
Die Übertragung von sexuell übertragbaren Erkrankungen, z.B. HIV (AIDS), Hepatitis etc., ist vor und nach der Vasektomie nicht auszuschließen. |
Wikipedia, 17. Januar 2010:
Vasektomie auch Vasoresektion bezeichnet im weiteren Sinne das Entfernen von jeglichen Gefäßen oder Gefäßteilen aus dem Körper. Meistens wird damit jedoch ein chirurgischer Eingriff zur
Sterilisation des Mannes bezeichnet. Die Operation wird zur Empfängnisverhütung eingesetzt. Dabei werden die Samenleiter (ductus deferens) im Hodensack des Mannes durchtrennt.
Im Gegensatz zur Kastration bleibt die Hormonproduktion in den Hoden erhalten und auch die Erektionsfähigkeit des Penis wird nicht beeinflusst. Da die weiterhin in den Hoden produzierten
Spermien nach der Durchtrennung der Samenleiter nicht mehr abgeführt werden können, werden sie vom Körper resorbiert. Das Ejakulat eines sterilisierten Mannes enthält keine Spermien mehr,
ist ansonsten aber bezüglich Volumen, Aussehen, Geruch und Geschmack weitestgehend unverändert.
Die Operation wird meist ambulant unter örtlicher Betäubung durchgeführt. Der Arzt legt mit zwei kleinen Schnitten (neue Methode ein Schnitt) am Hodensack die Samenleiter frei, entfernt
jeweils ein ca. 1 bis 3 cm langes Stück des Samenleiters und verödet die Schnittstellen. In seltenen Fällen (< 0,1 %) kann es, auch bei technisch einwandfreier Durchführung des Eingriffes,
durch eine spontane Rekanalisation zur unerwünschten neuerlichen Durchgängigkeit der Samenleiter kommen. Aus diesem Grund müssen nach der Vasektomie mehrere Ejakulatproben abgegeben werden,
um den kompletten Verschluss nachzuweisen.
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