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08.05.07
Im zweiten Halbjahr des letzten Jahres wurde eine Umfrage zur Vasektomie durchgeführt. Die Ergebnisse sind nun veröffentlicht.
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Berichte
15.10.06
Ich hab´s getan
14.10.06
Das wars also...
02.10.06
Hätte ich das früher gewußt...dann hätte ich nicht solange gezögert.
Meine Erfahrungen - NSV Methode
19.08.06
Es ist vollbracht!
Forum
Gästebuch
01.12.08
2 Jahre nach Vasektomie immer noch Schmerzen
29.11.08
Bin am Donnerstag drann und habe Muffe
27.11.08
Vasektomie im Raum Darmstadt
Hab ich alles..
Bei mir ist alles in Ordnung
:: Wie funktioniert das überhaupt?
Im Vorfeld
Die Vorbereitungen
Die Durchführung
Die Nachsorge



Im Vorfeld

In der Regel findet zunächst ein Informationsgespräch beim Arzt (Urologe) statt, in dem man über die Vasektomie informiert wird, Fragen stellen kann und sich darüber klar werden muss, ob man den Eingriff tatsächlich durchführen lassen will (siehe hierzu auch: Entscheidung zur Vasektomie).
Hat man sich zur Vasektomie entschlossen, vereinbart man einen Termin, zu dem der Eingriff durchgeführt werden soll.
Wenn man einen Urologen findet, der mit einem ambulant tätigen Anästhesisten zusammenarbeitet, kann man die Vasektomie auch unter Vollnarkose durchführen lassen.

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Die Vorbereitungen

Wie bei Operationen üblich, muss die Behaarung um die zu operierende Stelle entfernt werden, d. h. am einfachsten die ganze Schambehaarung. Hat man sich für die Durchführung der Vasektomie im Krankenhaus entschieden, wird das üblicherweise dort durch einen Pfleger gemacht, bei der ambulanten Operation macht man das selbst, am besten am Tag vor der Operation. Ob die Entfernung der Haare mit Rasur oder Enthaarungscreme erfolgt, ist unerheblich. Da diese Operation nur ein kleiner Eingriff ist, muss man auch nicht nüchtern erscheinen, sondern kann vorher üblicherweise etwas essen.
Bei einem Eingriff unter Vollnarkose sind natürlich einige zusätzliche Dinge zu beachten, wie z. B.: 12 Stunden vorher nicht essen, trinken oder rauchen.

Vor der Operation muss der Genitalbereich selbstverständlich gewaschen werden. Alles wird dann desinfiziert und die Samenleiter jeweils durch eine Spritze in der Leistengegend (oder am Hodensack) betäubt. Nun dauert es eine Viertelstunde bis die Betäubung richtig wirkt.
Bei einer Vollnarkose bekommt man dagegen ein Narkotikum mit einer Venenkanüle in die Armbeuge, die einen für etwa 45 Minuten ins Reich der Träume schickt.

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Die Durchführung

Direkt vor der Operation wird alles noch einmal desinfiziert. Der Operateur sucht seitlich am Hodensack nach dem Samenleiter (der liegt direkt unter der Oberfläche) und klemmt den Bereich um den Samenleiter so ein, dass die Haut richtig gespannt ist. An dieser Stelle wird nun ein etwa ein Zentimeter langer Schnitt gemacht. Durch die Spannung kommt der Samenleiter automatisch heraus und es wird ein Stück davon herausgeschnitten und die Enden abgebunden oder durch Hitze verschlossen. Man lässt das ganze nun ruhen und beginnt mit der Durchführung auf der anderen Seite. Ist auch diese Seite erledigt und treten keine besonderen Blutungen mehr auf, werden die Enden der Samenleiter in verschiedenen Gewebebereichen versenkt und die Schnitte am Hodensack genäht.
Die Operation dauert etwa zwanzig Minuten und wenn alles problemlos verlief, kann man direkt nach der Durchführung nach Hause gehen. Üblicherweise bekommt man noch ein Schmerzmittel mit, falls nach dem Abklingen der Betäubung Wundschmerzen auftreten sollten.
Bei einem Eingriff unter Vollnarkose muss man beachten, dass der Kreislauf für ca. 1/2 Tag etwas durcheinander und der Verstand nicht ganz klar ist, und weil es zu einer leichten Übelkeit kommen kann, darf man keine Fahrzeuge führen und soll sich zu Hause hinlegen. Darum ist es ganz wichtig, dass man von der Operation abgeholt wird und auch für die nächsten Stunden jemand zu Hause anwesend ist, der einen z. B. zur Toilette begleitet.


Schemazeichnung der Vasektomie

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Die Nachsorge

Nach der Operation ist man für zwei bis drei Tage krank geschrieben und sollte sich auch ein wenig schonen.
Wichtig ist die regelmäßige Reinigung des Genitalbereichs, da die Wunden natürlich richtig heilen müssen. Etwa eine Woche nach der Operation werden die Fäden gezogen und die Nähte überprüft.
Es kann unter Umständen - wie nach jeder Operation - zu verschiedenen Probleme in den nächsten Tagen kommen. Eine Nachblutung kann auftreten, die dann wie ein blauer Fleck aussieht oder zu einer erheblichen Schwellung des Hodensacks führt. Dies ist jedoch in der Regel ungefährlich, aber in Ausnahmefällen kann es vorkommen, dass ein erneuter Eingriff (dann aber auf jeden Fall stationär) erforderlich ist.
Manchmal kann sich auch ein sog. Spermagranulom bilden, das sich in einer erbsen- bis kirschgroßen Schwellung am Samenleiter bemerkbar macht und aus sich aufstauendem Samenzellen besteht, aber üblicherweise nicht schmerzhaft ist und sich nach einiger Zeit von selbst wieder zurückbildet.

Man ist nicht sofort nach dem Eingriff unfruchtbar, da die Samenzellen auf ihrer langen Wanderung durch die Samenleiter sich bereits hinter der Unterbrechung im Bereich der Vorsteherdrüse und der Samenblase befinden. befinden. Um die Unfruchtbarkeit sicherzustellen, muss man nach etwa zehn Ergüssen oder vier Wochen die Samenflüssigkeit untersuchen, ob sich noch Samenzellen darin befinden. Falls dies der Fall sein wollte, wird die Untersuchung wiederholt, bis keine lebenden Samenzellen mehr festgestellt werden können. Diese Untersuchung wird nach etwa acht Wochen und nach einem Jahr wiederholt, da es in ganz seltenen Fällen vorkommt, dass die Samenleiter doch irgendwie wieder zusammenwachsen, was aber so selten passiert, dass die meisten Ärzte diesen Fall noch nie erlebt haben (noch seltener ist der Fall, dass ein Mann einen dritten Samenleiter hat, der dann die Samenzellen weiterhin richtig leitet).

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Fragen und Antworten zur Operation und anderen Themen findest du auch auf der FAQ-Seite.

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